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Trauermantel

Am 8. Juli haben wir eine Raupe bei uns auf der Treppe gefunden. Die Bestimmung ergab, dass sie sich in einen recht ansehnlichen Schmetterling, einen “Trauermantel”, verwandeln könnte. http://de.wikipedia.org/wiki/Trauermantel

So entschieden wir uns dazu, ihr ein zu Hause zu geben und mit Henriette die Verpuppung und das Schlüpfen des Schmetterling zu beobachten. Bereits am darauffolgenden Abend fanden wir eine Puppe in der Box, die offenbar vom Ast abgefallen war, aber mit Haushaltsleim wieder befestigt wurde.

Trauermantel Puppe

Trauermantel Puppe

Bis zum Schlüpfen sollten laut Internet etwa 10 Tage vergehen. Am 20. Juli war es dann soweit, der Schmetterling ist geschlüpft.

Zeit der Entfaltung

Zeit der Entfaltung

Der Schmetterling brauchte den ganzen Tag, um sich zu entfalten, wobei er mehr und mehr die Flügel öffnete und agiler wurde. Am Nachmittag, nachdem Henriette aus dem Kindercampus kam, haben wir ihm die Freiheit geschenkt. Er sass noch fast eine Stunde auf einem Zweig in der Sonne, bevor er davonflog.

Die Insektenbox

Die Insektenbox

Trauermantel (Nymphalis antiopa)

Trauermantel (Nymphalis antiopa)

Little Soccer Girl

Little Soccer Girl

Henriette bewegt sich gern und spielt bevorzugt mit sich bewegenden Dingen. Bälle, Autos und ihr Fahr- bzw. Laufrad sind ihre Welt.

Am Steuer von Opas Auto

Am Steuer von Opas Auto

Auf dem Traktor

Auf dem Traktor

Let's go for a ride ...

Let's go for a ride ...

Küchenarbeit macht Spass

Henriette hilft dem Papa sehr gern in der Küche. Egal ob Backen oder Kochen, Henriette ist meistens mit dabei. Dafür steht in der Küche immer ein Hocker damit sie auf der Arbeitsplatte Teig rühren und kneten oder auch die Pizza belegen kann. Gern stibitzt sie Wurst-, Gemüse- und Obststückchen schnittfrisch vom Schneidbrett. Dann heißt es “Keep your hands off the cutting board!”

Streuselteigmeisterin

Streuselteigmeisterin

Pizzabäckerei

Pizzabäckerei

Chipotle-Hühnherbrust und Champignon Pizza

Chipotle-Hühnherbrust und Champignon Pizza

Nach langer Zeit wollen wir hier wieder Bilder und Videos einstellen. Beginnen wollen wir mit ein paar Impressionen aus dem Sommer 2009.

Henriette geht sehr gern auf eine Hobbyfarm im Süden von Edmonton, um dort die Tiere zu füttern. Ziegen und Hühner findet sie besonders toll sowie die zwei Esel mit Namen Igor und Bettina.

henriette-2009-08-04-04-blog

henriette-2009-08-04-07-blog

Und hier gibt es das Video: henriette-auf-dem-bauernhof-2009-08-04

Igor oder Bettina?

Igor oder Bettina?

“eier gag”

Seit einigen Wochen ist Henriette nun fleißig am erzählen, allerdings bräuchten wir für die meisten ihrer Erzählungen noch einen Dolmetscher, zumal wir meistens nicht wissen, ob es ein deutscher oder englicher Begriff sein soll. So wunderten wir uns seit mehreren Wochen, was  “eier gag” bedeuten könnte.  Dieses kleine Wörtchen kam immer wieder vor, es musste also eine Bedeutung haben, und vermutlich stammte es aus einem Lied oder Reim, da die Betonung immer gleich war. Letzte Woche fragten wir eine ihrer Erzieherinnen, die nach kurzem Überlegen auf ein bei den Kindern sehr beliebtes Lied kam, den “Firetruck”-Song (engl. für Feuerwehrauto). Die Recherche im Internet bestätigte die Vermutung, denn Henriettes “eier gag” passt zur Melodie des Wortes “Firetruck” im Song wie die Faust aufs Auge.

Das wirklich tolle Kinderlied findet ihr unter folgendem Link bei youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=emv-Yn6g1r4.

Sommer in Edmonton

In den letzten Wochen hatten wir oft sehr schönes Wetter mit Temperaturen zeitweise über 30°C. Selbstverständlich verbrachten wir die Zeit viel draussen im schattigen Gärtchen mit selbstgemachtem Eiskaffee und anderen kühlen Getränken. Henriette hat fleissig den Sandkasten genutzt und ein neues Spielzeug, ein Wasserspieltisch welcher auf folgendem Bild zu sehen ist.

Klatschnass in 10 Minuten ...

Klatschnass in 10 Minuten ...

henriette2009-07-14-3-blog

Auch bei Oma und Opa in Beaumont hat sie das Wasser als Nachmittag füllenden Zeitvertreib für sich entdeckt. Dort geht sie gern die Blumen rund ums Haus giessen und hat dafür sogar ihre eigene Giesskanne bekommen.

Kleine Gärtnerin

Kleine Gärtnerin

Nach mehr als fünf Jahren haben wir endlich unsere Fahrräder wieder benutzt. Wir hatten sie bereits 2004 im Container nach Canada verschifft. Die Räder an Stefans Fahrrad waren ziemlich ramponiert und die Reparatur unangemessen teuer, so dass wir für ihn ein neues Mountain-Bike kauften. Im Kleinanzeigenmarkt von Edmonton fanden wir einen gebrauchten Fahrrad-Kindersitz. So erfahren wir nun zu dritt die nähere Umgebung unseres Hauses und Henriette hat sehr viel Freude daran. (Bilder folgen in Kürze.)

Mit dem Fahrrad waren wir auch am Stadtflughafen, wo am 26. Juli der IndyCar-Grand Prix gefahren wurde. Wir wollten vor allem die Flugshow der canadischen Kunstflugstaffel “Snowbird” sehen, die im Vorprogramm des Rennens stattfand auch vier F18-Kampfflieger der canadischen Streitkräfte waren dabei. Hier ein paar Bildimpressionen.

"Dienstflugzeug" der Bundespolizei RCMP

"Dienstflugzeug" der Bundespolizei RCMP

Flugzeuge sind auch für Henriette interessant

Flugzeuge sind auch für Henriette interessant

"Snowbirds" in bester Ordnung

"Snowbirds" in bester Ordnung

F18 Kampfflieger

F18 Kampfflieger

Wir machen Musik

Heute veröffentlichen wir wieder mal ein kleines Video von unserer Henriette beim Klavierspielen. Viel Spass beim anschauen.

henriette-am-klavier-2009-05

Als Nachtrag zeigen wir hier wie versprochen das Panorama mit Blick auf die umliegenden Berge von Jasper vom Whistlers Mountain aus gesehen.

Pano vom Whistlers Mountain

Pano vom Whistlers Mountain

Am Montagmorgen starteten wir unsere Rückfahrt nach Edmonton über Rocky Mountain House am David Thompson Highway. Auf dem Weg besuchten wir das Gletscherinformationszentrum am Athabasca Glacier, wo Henriette eine Eishöhle ausgiebig erkundete.

Panorama mit Athabasca Glacier

Panorama mit Athabasca Glacier

Spass im Eis

Spass im Eis

Während unserer Tour von ca. 1600 km innerhalb der letzten vier Tage haben wir wieder einmal die Schönheit der Berge bewundern können. Wir hatten das Glück mehrmals Schwarzbären zu Gesicht zu bekommen und zahlreiche andere Tiere. Hier ist eine kleine Auswahl in Bildern.

Wapiti

Wapiti

Clark's Nutcracker

Clark's Nutcracker

Ein Rabe

Ein Rabe

Schwarzbär(-hintern)

Schwarzbär(-hintern)

Bighorn Sheep

Bighorn Sheep

Kurzurlaub 2. Teil

Nach einem morgendlichen Stadtspaziergang durch Downtown Calgary begaben wir uns auf den Weg in die Berge, wo wir zunächst einen Zwischenstopp in Banff machten. Am Moraine Lake waren wir überrascht, dass der See sehr wenig Wasser führte und teilweise noch zugefroren war. Auch Lake Louise war größtenteils noch von Eis bedeckt. Wir waren allerdings noch nie so zeitig im Jahr in den Rocky Mountains und es war auch erfreulich, dass um diese Zeit noch relativ wenige Touristen anzutreffen sind.

Henriette mit Thomas als Chauffeur

Henriette mit Thomas als Chauffeur

Moraine Lake

Moraine Lake

Unser Ziel an diesem Samstag war das Sunwapta Falls Ressort, wo wir bereits im letzten Jahr ein angenehmes Quartier gefunden hatten. Von dort aus erkundeten wir am folgenden Tag bei herrlichem Wetter Jasper und Umgebung, darunter die Athabasca Falls, Pyramid Lake und Annette Lake, der zum 1h-Rundgang und Picknick einlud und bereits zahlreiche Badegäste angelockt hatte. Leider war die Auffahrt zum Gletschersee des Mount Edith Cavell wegen Strassenarbeiten geschlossen. Als Alternative bot sich die Gondelauffahrt zum Whistlers Mountain an. Wir hielten uns nur in der Nähe der Bergstation auf und vermieden den Aufstieg zum Gipfel, den wir im Urlaub 2001 bereits gemeistert hatten, denn es wehte ein recht eisiger Wind. Der Ausblick auf die Jasper umgebenden Berge war jedoch wieder einmal überwältigend. Ein Panoramabild davon ist bereits in Arbeit.

Annette Lake (im Hintergrund der Pyramid Mountain)

Annette Lake (im Hintergrund der Pyramid Mountain)

Abenteuer am Pyramid Lake

Abenteuer am Pyramid Lake

Thomas auf dem Whistlers Mountain

Thomas auf dem Whistlers Mountain

Der dritte Teil unseres Reiseberichts folgt in wenigen Tagen.

Erster Bericht vom Urlaub

Mit unserem Besuch haben wir eine verlängerte Wochenendtour durch die Rocky Mountains unternommen. Die erste Station war Calgary, wo wir uns vom Calgary Tower einen Überblick über die Stadt verschafften.

Der Calgary Tower ...

... mit dem atemberaubenden Blick

Die Aussichtsplattform hat eine Stelle mit Glasboden ca. 150 m über dem Erdboden. Davon war auch Henriette überrascht und war auf dem Glasboden ziemlich unsicher. Die Neugier hat jedoch gesiegt, wie das angefügte Video beweist.

henriette-calgary-tower-2009-05-30

Fortsetzung folgt…

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